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Einspruch gegen Versaeumnisurteil Unterhalt - Vorlage Paragraph 338 ZPO

Gegen ein Versaeumnisurteil in einer Unterhaltssache koennen Sie innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung Einspruch einlegen (Paragraph 338 ZPO). Der Einspruch muss schriftlich beim Gericht eingehen und sollte die Gruende enthalten, warum die urspruengliche Entscheidung falsch ist. Nach Einspruch wird das Verfahren in den Stand vor der Saeumnis zurueckversetzt. Wenn die Einspruchsfrist versaeumt wurde, kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht (Paragraph 233 ZPO). DocuGov erstellt einen strukturierten Einspruchsschriftsatz.

Ihre Situation verstehen

Das Gericht hat ein Versaeumnisurteil gegen Sie erlassen, weil Sie die Frist zur Antwort auf den Unterhaltsantrag versaeumt haben oder zur Verhandlung nicht erschienen sind. Das Urteil setzt den Unterhalt in der beantragten Hoehe fest. Der Einspruch ist innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung einzulegen (Paragraph 338 ZPO). Nach fristgerechtem Einspruch wird das Verfahren fortgesetzt, als waere kein Versaeumnisurteil ergangen. Wichtig: Das Versaeumnisurteil bleibt vorlaeufig vollstreckbar - der Unterhalt muss weiter gezahlt werden, bis das Gericht im wiedererstaerkten Verfahren anders entscheidet.

Was Sie vorbereiten müssen

  • Kopie des Versaeumnisurteils mit Zustellungsdatum
  • Begruendung: warum der Unterhaltsantrag unberechtigt oder ueberhoeht ist
  • Einkommensdokumentation
  • Ggf. Gruende fuer die Saeumnis (bei Wiedereinsetzungsantrag)

Frist

Zwei Wochen ab Zustellung des Versaeumnisurteils (Paragraph 339 ZPO). Bei unverschuldeter Fristversaeumnis: Wiedereinsetzungsantrag innerhalb von zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses (Paragraph 234 ZPO).

🏛️ Behörde

Das Gericht, das das Versaeumnisurteil erlassen hat (Amtsgericht/Familiengericht).

⚖️ Rechtsgrundlage

Paragraphen 338-347 ZPO (Einspruch gegen Versaeumnisurteil), Paragraphen 233-238 ZPO (Wiedereinsetzung), Paragraphen 1601 ff. BGB.

Experten-Tipps

  1. 1Handeln Sie sofort nach Zustellung - zwei Wochen sind sehr kurz.
  2. 2Der Einspruch muss beim erlassenden Gericht eingehen, nicht beim OLG.
  3. 3Begruenden Sie den Einspruch inhaltlich - blosse Einlegung ohne Begruendung ist riskant.
  4. 4Bereiten Sie alle Einkommensunterlagen fuer die neue Verhandlung vor.
  5. 5Bei versaeumter Einspruchsfrist: pruefen Sie Wiedereinsetzung (Paragraph 233 ZPO) - erfordert unverschuldetes Hindernis.

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